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Je höher die Frequenz, um so
feinere Fehler lassen sich finden und um so besser ist die
Erkennbarkeit einzelner, dicht beieinander liegender Fehler ("die
Auflösung"). Allerdings ist die Reichweite der Ultraschallwelle
infolge höherer Verluste geringer. Bei niedrigen Frequenzen ist es
umgekehrt: Die Erkennbarkeit und Differenzierbarkeit kleinerer Fehler
nimmt ab, die Reichweite der Ultraschallwelle ist größer.
Die HF-Version dient zur
"normalen" Prüfung von Metallen mittlerer Abmessungen,
feinkörnigem Gefüge und dünneren Kunststoffen.
Die NF-Version ist besonders für
grobkörnigere Gussmaterialien sowie Metallprodukte und Kunststoffe
größerer Abmessungen gedacht.
Die ENF-Version dient als
Sonderausführung zur Lösung spezieller Prüfprobleme mit stark
schwächenden oder streuenden Materialien großer Abmessungen, z.B.
Kohleelektroden von mehreren Metern Länge.
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